Tod durch Buecher – Hasenherz’ Blog

Warum Worte Leben retten – oder auch nicht

Kupus März 27, 2008

Gespeichert unter: Donnerstag — hasenherz @ 3:02

„Und wenn ein Mensch stirbt, dann stirbt mit ihm sein erster Schnee und sein erster Kuss und sein erster Kampf. All das nimmt er mit sich.“ (Jewgeni Alexandrowitsch Jewtuschenko)

Wenn Schnee fällt, dann ist das jedes mal wie neu geboren werden. Diese Stimmung! Dieses Licht! Die Ruhe, die vom zugedeckten Asphalt ausgeht!
Wenn Schnee fällt, dann sollte man zu Hause bleiben, die Füsse hochlegen, eine Katze streicheln, ein Feuer machen, ein gutes Buch lesen und im Geiste Kupus machen aus seinen Lieblingsfeinden. (Das Wort „Kupus“ hat mir übrigens Vanalia beigebracht. Es heisst Kohl auf serbisch.)

Heute Abend gehe ich mit meinen Geschäftskollegen bowlen. Ich hab noch nie in meinem Leben gebowlt. (Also, noch nie „in echt“. Mit Nintendo Wii hab ich natürlich gebowlt und bin darin Meister. Leider ist das nicht das selbe…) Freu mich drauf. Wird bestimmt opti (wie Herr Fischer 2 sagen würde).

Grüsse euch herzlich – geniesst den Schnee!
Hasenherz

 

Kein Schneesturm im Herzen März 26, 2008

Gespeichert unter: Mittwoch — hasenherz @ 10:08

Ostern ist ins Land gezogen und es waren herrliche Tage. Bienes Geburtstag haben wir Prosecco trinkend auf einem Kahn im Zürichsee verbracht (mit kurzem Abstecher zu den Häschen in den Kinderzoo, die ich tanzen lassen hab). Sepps Verletzung, die sie sich beim Kamelreiten zugezogen hat, ist hoffentlich verheilt. Dann hab ich Ostereier gesucht und auch viele gefunden. Herr Fischer hat ziemlich in die Röhre geguckt – er hat bloss zwei lila Ostereier gefunden (nein, das ist jetzt keine Anspielung…). Schneestürme haben sich über der kleinen Schweiz entladen – in meinem Herzen wars warm und wohlig weich.

Übernächstes Wochenende werden Vanalia und ich mit Lunchpaket ausgestattet in die grosse Welt ziehen und den Müttern mit den erwachsenen Kindern das Fürchten lehren.

Auf, auf!
Hasenherz

 

Seltsam, im Nebel zu wandern März 17, 2008

Gespeichert unter: Montag — hasenherz @ 4:08

Einmal mehr war ich krank und der Nebel in meinem Kopf ist bis zur Stirn hochgekrochen und hat mir die Sicht völlig genommen. Jetzt sitze ich schon wieder in Münster und weiss noch gar nicht wo mir der Kopf steht. ElfElf schreibt: „Nebel. I know.. Mein Nebel ist grad so dick, ich könnt ihn schneiden. Wenn ich nur das Messer finden würd..“

Gerade vermisse ich Vanalia sehr und die Tschickens und die Worte von Xanten. Alles, was weich und warm. Warum habe ich diese Tage das Sprechen verlernt? Es gibt so vieles, das ich sagen möchte zu bestimmten Menschen. Ich tue es nicht. Und es gibt keine Erklärung dafür. Manchmal schweigt man. Ist das richtig? Es fühlt sich falsch an.

Herzlich,
Hasenherz

 

Soldatenlieder März 10, 2008

Gespeichert unter: Montag — hasenherz @ 3:34

Das Leben rast gerade wie ein Schnellzug an mir vorbei und die leeren Plastiktüten am Gleisrand wirbeln schwindelnd in die Höhe. Eigentlich sollte ich längst zu Hause sein und Soldatenlieder unter der Bettdecke singen…

Theater am Freitag („Die Welt ist gross“ mit Krishan Krone). Schön. Stimmungsvoll. Wochenende dann Geburtstagsparty von meiner Grossmutter, Herr Fischer und die demütige Stille in meinem Kopf.

Vanalia und k_k sind nun auch Blogger. Und ich treulose Tomate hab noch keinen Kommentar geschrieben. Guckt es auch an!

Und nun im Schnellzugtempo vorwärts! Nur nicht auf dem Bahnübergang rumstehen. Bloss nicht!
Hasenherz