Tod durch Buecher – Hasenherz’ Blog

Warum Worte Leben retten – oder auch nicht

Hippies müssen nie weinen März 31, 2009

Gespeichert unter: Dienstag — hasenherz @ 11:26
Mein nächstes Leben lebe ich als Hippie

Mein nächstes Leben lebe ich als Hippie

Ich möchte ein Hippie sein, im warmen Solar
Dann müsste ich nicht mehr schrei’n
Alles wär so klar

Hippies müssen nie weinen

Ich möchte ein Hippie sein, im warmen Solar
Hippies müssen nie weinen
Dann müsste ich nicht mehr schrei’n, alles wär so klar

Ich möchte ein Hippie sein, im warmen Solar
Dann müsste ich nicht mehr schrei’n
Alles wär so klar

Hippies müssen nie weinen, Hippies müssen nie weinen, Hippies müssen nie weinen, Hippies müssen nie weinen, Hippies müssen nie weinen, Hippies müssen nie weinen, Hippies müssen nie weinen, Hippies müssen nie weinen…

 

Knuts Koffer machen glücklich März 30, 2009

Gespeichert unter: Montag — hasenherz @ 1:15
Knuts Koffer = täuschend echte Hippies.

Knuts Koffer = täuschend echte Hippies.

Am Freitag war ich an der Knuts Koffer Plattenfeier in unserer zweiten Heimat. Knuts Koffer sind ne dreiköpfige Band, die Tollhausmusik spielen. War grandios. Ein wunderschöner Abend, nicht zuletzt wegen Max, der mich für einen kurzen Augenblick glücklich gemacht hat. Danke Max!

Am Samstag haben wir Kurt Fickert-Frick verspeist. Kurt Fickert-Frick war ein Hahn, der sein glückliches Leben unter den Händen von Lukrezia und dem Zauberlehrling hat aushauchen dürfen. Er war leider etwas zäh und taugte besser als Suppenhuhn. Der Abend aber war alles andere als zäh und hat ebenfalls sehr glücklich gemacht. Danke Lukrezia, Zauberlehrling und Badana!

Der Sonntag dann geht als Trauerweiden- und Tränen-Tag in meine Geschichte ein. Ganz, ganz schrecklich. Und heute bin ich also traurig und hoffe, dass das Glück irgendwann wieder unter dem Trauer-Teer hervorscheinen wird. Vielleicht gibt es bald wieder Abende wie die mit Max und Kurt Fickert-Frick. Ich versuche zuversichtlich zu sein.

Herzliche Grüsse,
Hasenherz

PS: Soeben Post bekommen. Max mag mich. Gehtdoch!

 

Hasenparade März 19, 2009

Gespeichert unter: Donnerstag — hasenherz @ 10:58

Nur für euch – gestern entstanden, die Hasenparade!

Zombiehasenparade auf dem Weg in den Abgrund.

Zombiehasenparade auf dem Weg in den Abgrund.

 

Den Frühling herbeisehnen März 10, 2009

Gespeichert unter: Dienstag — hasenherz @ 3:04

VollOpteMann und ich haben da so eine Vision. Oder wie möchte man das nennen? Ein Zukunftsbild. Folgendes:

seebadiWir sitzen mit einem Drink in der Hand (natürlich ist der Drink orange, oder rot oder gelb-rot, mit Schirmchen!) in einer Seebadi-Bar (zum Beispiel im Seebad Enge) auf einem Floss, die Füsse im Wasser. Es ist später Abend, es ist wunderbar warm. Über unseren Köpfen eine Lichterkette. Da gibt es Nachtgeräusche, Wind in den Bäumen, Menschen die lachen. Hab ich schon erwähnt, dass es wunderbar warm ist? Ja? Gut.

Mit diesem Sommernachtbild im Kopf hangeln wir uns von Graupelschneeregenkältetag zu Graupelschneeregenkältetag. Manchmal, wenn VollOpteMann nicht so voll opte gut drauf ist (was natürlich höchst selten vorkommt), erinnere ich ihn an die Lichterketten. Ich glaube, es hilft. Hoffentlich!

Bald ist Frühling!
Hasenherz

 

verschlossen und trotzdem vorhanden März 9, 2009

Gespeichert unter: Montag — hasenherz @ 9:44

„Ich hatte das Alte verloren
und das Neue nicht gewonnen,
es verschloss sich vor mir,
aber ich wusste, dass es vorhanden war.“
(Marlen Haushofer)

Mitten im März bleibt mir vieles verschlossen. Claudio – sozusagen mein momentaner, geistiger Vater – sagt, ich solle mich ablenken. Findet man den Schlüssel zur Tür nicht, dann soll man nicht versuchen sie aufzubrechen. Man soll sich an der Bar vor der Tür einen Drink genehmigen und einbisschen mit dem Barkeeper schäkern.

In diesem Sinne: Prost!
Hasenherz

 

Viele Grüsse aus dem Gletschergarten März 2, 2009

Gespeichert unter: Montag — hasenherz @ 2:58

Kennt ihr euren inneren Gletscher? Es gibt ihn nämlich, den Gletscher in uns drin. Ich hab für euch ein Bild meines inneren Gletschers gesucht und gefunden.

Mein Gletscher: Sehr verschwiegen

Mein Gletscher: Sehr verschwiegen

Heute fühle ich meinen Gletscher sehr stark. Kalt und gross und mächtig und ruhig. Weit und verschwiegen. Seit Jahrzehnten liegt er da, kaum verändert, alles unter sich begrabend. Mein Gletscher liegt heute, wie ihr erkennen könnt, unter einem aufreissenden Himmel, die Sonne mag sich nicht entscheiden.

Wie geht man mit Ratlosigkeit um? Wie mit Unentschlossenheit? Wie mit Traurigkeit? Und wie, zum Teufel, mit Plötzlichkeit?

Heute habe ich zum Schönen gesagt: „Schmerz ist nur schlecht erinnerbar.“ Und der Schöne hat gemeint: „Hmhm.“

Habt ihr schon mal mit einem Schlagstock in der Hand vor dem Spiegel posiert? Nur um zu sehen, wie das so aussieht? Ich noch nie! Das sollte ich heute aber dringend nachholen!

Herzlich,
Hasenherz (vom Gletscher ins Tal winkend)