Tod durch Buecher – Hasenherz' Blog

Warum Worte Leben retten – oder auch nicht

Meine Knie liegen blank. 11. April 2012

Einsortiert unter: Mittwoch — hasenherz @ 16:02
Haare zum Himmel. Düsenmotoren im Bauch.

Haare zum Himmel. Düsenmotoren im Bauch.

Häschen hatte ein schwieriges Wochenende. So wie ich auch. Wir haben also unser Wochenende in unserer Küche verbraucht. Rauchend, trinkend und irgendwie erschlagen. Ich hab – als ich mal die Strasse zu unserem Haus entlangegangen bin – gedacht: Schweren Herzens. Es gibt sie doch immer mal wieder, die Literatur-Sätze. Wo man beim lesen denkt: Das sind halt einfach so Bilder. Und irgendwann erinnert man sich an die Stätze und weiss: Genau so fühlt sich das an.

  • Schweren Herzens
  • Nerven, die blank liegen
  • Weiche Knie
  • Schmetterlinge im Bauch
  • Kalt den Rücken herunterlaufen
  • Siedendheiss einfallen
  • Alle Haare zu Berge stehen

Beim Schreiben versucht man immer andere Bilder zu finden für diese Dinge. Weil diese Bilder sehr platt sind. Natürlich unglaublich treffend. Aber auch platt. Wenn man zu sehr versucht andere Bilder zu finden, geht das manchmal daneben. Dann wirkt es aufgesetzt und doof. Ja! Lasst uns spielen!

  • … Ihr Herz fühlte sich tonnenschwer, ja so an, als ob sie ein Lastkran in ihrer Brust tragen würde…
  • … Seine Nerven waren wie blossgelegte Kabel auf regennassem Boden. …
  • … Meine Knie fühlten sich an wie eine durchgelegene Matratze in einer Absteige. Ich traute mich nicht einen Schritt zu tun, weil ich Angst hatte, meine Beine würden mein Gewicht nicht halten. …
  • … Ihm war seit Tagen irgendwie schlecht. Und dann wurde ihm klar, dass es sich nicht um eine Magenverstimmung handelte, sondern um akute Verliebtheit. In seinem Bauch hatten sich ein Gefühl eingenistet, dass er so nicht kannte. …
  • … Ihr war, als ob Kinder bald auf ihrem Rücken Schlittschuh laufen konnten. Es fühlte sich an, wie ein Natursee, der im Zeitraffer einfriert. …
  • … Dein Kopf wird rot und du fasst dir an die Stirn. Du sagst: Scheisse. Und dann: Ich glaube, ich habe Fieber. …

So. Fertig gespielt.

Diese Woche werde ich auch noch durchstehen. Komme was wolle. Alles hat seine Zeit. Alles wird gut. Immer schön einen Fuss vor den anderen. (Um gebetsmühlenartig Plattitüden aneinander zu reihen.)

 

Zu rasch, um anzuhalten 21. März 2012

Einsortiert unter: Mittwoch — hasenherz @ 17:50
(Model Larissa Bergmann als koksende Alice im Wunderland)

(Model Larissa Bergmann als koksende Alice im Wunderland)

Heute wurde ich von einem Arbeitskollegen gefragt, ob ich kokse. Ganz ernsthaft. Er hat das gefragt, weil ich viel unterwegs bin und wenig schlafe und rumhüpfe und selten stillsitze und manchmal so Quasselanfälle habe. Die Frage hat mich erstaunt. Natürlich, jetzt, wo ich darüber nachdenke, verstehe ich die Gründe, wie er darauf kam, sehr gut. Aber mein Bild von mir selbst ist so unglaublich weit entfernt von Koks, dass ich nie im Leben darauf gekommen wäre. Ich habe ein Bisschen lachen müssen und dann hab ich begonnen darüber nachzudenken. Ein Freund von mir hat mal gesagt: “Weisst du, du brauchst keine Drogen, du hast das alles schon in dir.” Und ja, es stimmt irgendwie. Ich habe keine – oder nur wenig – Hemmungen, manchmal bin ich mutig, ich traue mich so einiges und lache viel. Und manchmal wirkt das wohl auch etwas zu aufgedreht, etwas zu schnell, etwas zu verdreht.

Heute habe ich ne Mail von Zitat bekommen, in der er sagt, dass er mich vermisst, aber keine Tränen über Vergangenes vergiessen will. Er sprach mich in dieser Mail mit “Vampini” an – ein Spitzname von mir. Ich schrieb ihm zurück – frei nach Churchill:

“Vampini ist zu weit vorwärts gegangen, um sich zurückzuwenden und bewegt sich zu rasch, um anzuhalten.”

 

Conversation 11. Mai 2011

Einsortiert unter: Mittwoch — hasenherz @ 09:50

Bei uns in der WG gibt es ein eigentümliches Phänomen. Wir lieben es, alle zusammen in der Küche zu sitzen oder auf dem Balkon oder im Wohnzimmer und uns einen Schlagabtausch via Facebook zu liefern. Das heisst, wir sitzen nebeneinander und lachen uns kringelig über die Kommentare der anderen. Gestern war so ein Abend. Wir haben den Eurovision-Trash geschaut und das Ganze auf Facebook live kommentiert. Da haben sich dann natürlich auch noch weitere Freunde eingeschaltet und teilweise haben wir Tränen gelacht. Das war ein ausserordentlich lustiger Abend. Das witzige ist, dass ich – am Anfang des Abends – zu Häschen sagte, dass dies so ein typischer Abend sei, einer wie viele, den wir in spätestens zwei Wochen vergessen haben. So im Stil von: “Hm. Was hab ich vorletzten Dienstag gemacht? Hmmmm… Phu. Keine Ahnung. Ich glaub, nix spezielles.” So gesehen – habe ich weiter zu Häschen gesagt – können wir die Sau rauslassen, denn in zwei Wochen würden wir uns ja sowieso nicht mehr dran erinnern.

Hier ein kleiner Ausschnitt aus der Konversation:
Konversation

 

Piratensommer ahoi! 27. April 2011

Einsortiert unter: Mittwoch — hasenherz @ 14:07
where the wild things are

where the wild things are

Badana und ich haben vor ein paar Monaten – wir sassen bei einem Glas Wein im Les Halles, draussen war es nass und kalt – ein Bild für den Sommer entworfen. Und das ging so:

Wir sitzen auf einem gemalten Segelboot, die Wellen sind blau und tragen kleine Schaumkronen aus Staniolpapier. Es raschelt, wie das Wasser in diesen alten Animationsfilmen immer raschelt und die Sonne scheint. Wir segeln also so dahin und sind glücklich. Irgendwann sehen wir Land am Horizont, eine grüne Insel, die uns Willkommen heisst.

Bald darauf haben wir den Sommer zum Piratensommer erklärt und uns unsere Schiffsmannschaft mit einigen Piratessen und dem einen oder anderen Schiffsjungen zusammengestellt.

Ein paar Wochen später, wurden wir gefragt, ob wir Lust hätten diesen Sommer segeln zu gehen. Wir haben uns stumm angesehen, gegrinst und gleichzeitig “Ja!” gesagt. Nun werden wir also bald die Gewässer von Südfrankreich unsicher machen, Schuhe mit weissen Sohlen tragen und den Sundowner geniessen.

Man sollte immer vorsichtig sein mit seinen Wünschen. Manchmal aber, da werden die Wunschbilder auf eine überraschende, leichte Art wahr, man könnte laut darüber lachen. Piratensommer ahoi!

 

Spanische Inquisition 6. April 2011

Einsortiert unter: Mittwoch — hasenherz @ 23:42

Da strauchle ich an einem gewöhnlichen Mittwochabend durch Solothurn, die Häuser wie gemalt, der Mond eine magische Sichel und in einer Kirche probt ein Chor Weihnachtslieder. Da fließt der Fluss, wie er wohl auch an einem Samstag fliesst. Da erwarte ich die Sonnenseite des Lebens und was ich bekomme, ist die spanische Inquisition. Das ist gut, denke ich und blinzle zweimal. Da trinke ich mit Hotelkindern Wein und atme tief. Zum Schluss fahren Güterzüge wie bei Jarmusch und eine Zeitung raschelt vergessen im Schmutz des Gleistrasses.
Hör auf zu jagen, Herz, steh still!

 

Hasenherz braucht Schlaf 23. März 2011

Einsortiert unter: Mittwoch — hasenherz @ 17:23
An einem Mittwochmorgen im Büro

An einem Mittwochmorgen im Büro

Hasenherz braucht Schlaf. Mehr denn je. Hasenherz hat die Müdigkeit in den Knochen. Hasenherz träumt vom kühlen Wald. Hasenherz findet sich zwischen schlafen und wachen wieder. Hasenherz braucht Schlaf.

“Drei Dinge helfen, die Mühseligkeiten des Lebens zu tragen: Die Hoffnung, der Schlaf und das Lachen.” (Kant)

Oder aber:

“Auch Schlafen ist eine Form der Kritik, vor allem im Theater.” (George Bernard Shaw)

Und da mein Leben einem Theater gleicht – ziemlich sogar – ist diese Müdigkeit eine Form der Kritik. Mein Körper kritisiert sozusagen mein selbst gemachtes Lebenstheater. Und da ich ausgesprochen oft lache und auch mit der Fähigkeit zur Hoffnung gesegnet bin, fehlt mir zum Glück nur noch ein paar Stunden süsse Ruhe. Man könnte sagen: “Dann schlaf!” Leider ist das nicht so einfach. Ich bin einfach viel zu gerne wach. Ich mag es, wenn ich zum Beispiel spät abends Häschen in der Küche antreffe. Und Häschen dann rumhüpft und kichert und sich Nudeln mit Spiegeleiern kocht. Da kann ich nicht schlafen. Diesem Schauspiel muss ich einfach beiwohnen. Oder aber wenn jemand kommt und sagt: “Komm, lass uns Bier trinken gehen. Es ist Frühling!” Da kann ich nicht nein sagen. Denn ich mag es, spontan Bier trinken zu gehen und ich mag den Frühling.

Und so werde ich wohl noch in einem Monat sagen: Hasenherz braucht Schlaf. Mehr denn je. Oder wie sagt Homer in dem Buch, das ich gerade lese? (Übrigens ein sehr lesenswertes Buch, gefällt mir sehr.) Folgendes: “Ich sah, dass es keine Zukunft gab, jedenfalls keine, die sich von der Vergangenheit unterschieden hätte.”

 

Ein Frosch springt hinein 23. Februar 2011

Einsortiert unter: Mittwoch — hasenherz @ 22:09

Haiku (jap. 俳句, dt. lustiger Vers; Plural: Haiku; laut Duden möglich, aber in „deutschsprachigen Haiku-Kreisen“ meist abgelehnt: Haikus) ist eine traditionelle japanische Gedichtform, die heute weltweit verbreitet ist. Sie gilt als die kürzeste Gedichtform der Welt.

Das sagt Wikipedia über Haikus. Im Buch „Das Kopfkissenbuch der Hofdame Sei Shonagon„ beschreibt eben diese Hofdame, dass es üblich sei, sich nach einem Treffen mit einem Mann per Bote ein Haiku zukommen zu lassen. Und es gäbe nichts peinlicheres, wenn man dies unterlasse oder den Boten zu spät losschicke, dann, wenn der Bote des Anderen schon bei einem eingetroffen sei. Wenn einem das Treffen nicht so sehr oder nicht gefallen habe, schicke man einen unverfänglichen Haiku über die Jahreszeiten oder Landschaften.
Nun ist es so, dass ich das sehr vergleichbar finde, mit unserer SMS-Kultur. Nach einem Date oder Treffen sende ich eine SMS, in der ich mich bedanke. Möchte ich das Treffen nicht unbedingt wiederholen, fällt meine Nachricht zurückhaltend aus. Es kommt aber unter gar keinen Umständen in Frage keine Nachricht zu schicken. Das wäre unhöflich. Ich mag Unhöflichkeit gar nicht.

Sitze gerade mit Häschen in der Küche, rede mit ihr über das Buch, das ich gerade gelesen habe (“Zum König!” von Magnus Mills – grossartig!), wir trinken rauchigen Whisky, hören last.fm-Radio und müssten beide eigentlich längst im Bett sein.

Der alte Weiher:
Ein Frosch springt hinein.
Oh! Das Geräusch des Wassers.

 

Kostbare Augenblicke, Aufbruch und Zeit 3. Februar 2011

Einsortiert unter: Mittwoch — hasenherz @ 00:24

“oh, you haunt me with your violent heartbeat at night…” (The Cardigans)

Heute war ich mit Badana im Exil an einem Konzert von Los Dos und Thomas Ott. Es war seltsam. Ich mag den Raucherraum im Exil. Er hat so was Heimatliches. Ansonsten hat mich die Stimmung, der Geruch, die Menschen stark an meine Zeit in besetzten Häusern erinnert. Ich hab darüber nachgedacht, wie es damals war, als ich mit 18 von zu Hause ausgezogen bin. Wir wohnten in einem ehemaligen Bordell gleich beim Helvetiaplatz in Zürich und es roch immer ein Bisschen nach Aufbruch.

Als ich mit Schweinegrippe im Bett lag – es war Wochenende und ich verbrachte es in einem diffusen Dämmerzustand – erhielt ich Nachrichten von Menschen, die mich nach Spontanität und Leichtigkeit fragten. Wenn man Single ist, so wie ich, hat man diese losen Kontakte zu Männern. Diese Kontakte, die immer wieder sterben und versiegen und dann zufällig wieder aufflammen. Man verbringt dann verrückte Nächte mit einem fremden Menschen, zu dem man dann in den wenigen Stunden Nähe aufbaut, es fühlt sich für einen Augenblick an wie Ewigkeit. Ich mag diese Kontakte und ich mag diese Nächte. Die Welt ist dann vertrauter. Ich hätte also nach Bern reisen können. Oder nach Luzern. Ich hätte tanzen können, lachen, küssen, leben. Das seltsame an dieser Tatsache ist, dass ich nicht traurig darüber bin, es nicht habe tun können. Die Möglichkeit alleine reichte völlig.

Letztes Wochenende, ich war noch etwas zittrig, habe ich nach über einem Jahr mal wieder Tom getroffen. Ich mag Tom. Ich liebe Tom. Mit ihm zu reden ist Balsam für den Geist und die Seele. Tom ist Heimat. Ich kann mich zu ihm an einen Tisch setzen und es ist, als wäre keine Zeit vergangen. Ich mag Tom für seine Ernsthaftigkeit, für seine Genauigkeit, für seine Trockenheit, für seine Heiterkeit, für seine Sentimentalität, für seine Nähe. Und als ich ihn dann verlassen musste, hoffte ich sehr, dass bis zum nächsten Treffen kein Jahr mehr vergehen möge. So ist das mit der Zeit – sie vergeht unmerklich.

 

Home Sweet Home 26. Januar 2011

Einsortiert unter: Mittwoch — hasenherz @ 23:32
Wegweiser

Wegweiser

Wenn man tagelang zu Hause rumliegt und nichts tun kann, weil man sich mit ner schnöden Schweinegrippe rumplagen muss und man dann und wann durch seine Wohnung tigert, fällt einem auf, was  zu Hause schön ist. Mir fiel also auf, dass unsere WG vielel kleine Details hat, Dinge, die unsere Wohnung noch schöner und wohnlicher machen, als sie sowieso schon ist. Ich liebe meine WG. Natürlich in erster Linie wegen meinen grandiosen Mitbewohnerinnen, die mich diese Tage echt gerettet haben. Sie haben mich mit Bildern (Klatschheftli), Essen und Medikamenten versorgt. Und ihre Gesellschaft war gold wert, ich wär sonst echt durchgedreht. Unsere WG ist aber auch toll, weil sie sich durch ein paar Besonderheiten auszeichnet. Folgende:

  • Playboy als WC-Lektüre.
  • Es ist immer genügend Wein, Bier, Prosecco vorhanden und sogar kalt gestellt. (Mal ganz zu schweigen von der Bar, die echt gut und auch etwas … wie soll ich sagen … seltsam bestückt ist.)
  • Viele, viele Bücher. Bücher bis unter die Decke (unsere Räume sind vier Meter hoch).
  • Der Geruch – unsere Wohnung riecht einfach gut.
  • Der Parkett.
  • Die vielen Bilder, Details, Erinnerungen.
  • Es gibt Dinge, die stellt jemand hin und niemand räumt sie weg. So steht zum Beispiel eine Flasche Kirsch seit Silvester vor zwei Jahren auf einem Fensterbrett.
  • An jeder Tür- und Schrankklinke hängt ein Geschenkbändeli.
  • Die Lage – unsere Wohnung ist mitten in Zürich und doch unglaublich ruhig.
  • Die Grösse – alle können zu Hause sein und unter Umständen bekommt man das gar nicht mit.
  • Unsere Weihnachtsdeko an der Eingangstür – ein echtes Schmuckstück.
  • Die Uhren: Alle Uhren in der Wohnung gehen exakt 12 Minuten vor.

Und weil ich gerade nicht gut im Schreiben bin (mir verwischen immer die Buchstaben, ich kann noch nicht richtig gucken), werde ich Bilder sprechen lassen.

WC-Spiegel: Mögen Sie diese Frau?

WC-Spiegel: Mögen Sie diese Frau?

Das Leben selbst, dachte ich, hat nur dann seinen Glanz, wenn man es gefährlich lebt

Das Leben selbst, dachte ich, hat nur dann seinen Glanz, wenn man es gefährlich lebt

Auf grösseres Glück!

Auf grösseres Glück!

Zahnlose Fiona

Zahnlose Fiona

Audrey mit Fee

Audrey mit Fee

 

Der einzig vernünftige Mensch 22. Dezember 2010

Einsortiert unter: Mittwoch — hasenherz @ 11:58

Jeden Morgen, wenn ich am Bahnhof Stadelhofen mit meinem Kaffee in der Hand auf dem Perron der Dinge (oder der S-Bahn) harre, die da kommen, sieht mir Picasso in die Augen. Da hängt ein überdimensionales Plakat, das für die Ausstellung im Kunsthaus Zürich wirbt. Ich stehe also da und starre Picasso an. Interessante Augen, denke ich. Oder: Schöner Mund. Oder aber: Wie er wohl geküsst hat? Oder dann und wann: Irgendwie hat er Wurstfinger.
So denke ich und friere mir den Arsch ab.

Ich dachte immer, dass die Weihnachtszeit – ausserhalb des Buchhandels – sehr gemütlich sein muss und geruhsam. Jetzt, das erste Jahr nach längerer Zeit, wo ich nicht mehr im Buchhandel arbeite, muss ich erkennen, dass dem nicht so ist. In keinster Weise. Ich habe im Moment einen verdammten (pardon) Stress. Ich komme zu nix, halte derweil den Atem an und frage mich, wo die blöden, verdammten (pardon) Stunden geblieben sind. Doch zwischen dem Stress gibt es zum Glück immer mal wieder die schönen (stressbefreiten) Abende, wo man sich wohl fühlt und kurz mal so ein seltsames Vorweihnachtsgefühl in sich aufsteigen spürt. Gestern Abend war so ein Abend und der rauchige Whisky, den wir getrunken haben, war wirklich seeeeeeeeeeeeeeeeehr fein.

Heute haben wir im Geschäft Weihnachts-Event. Mit Besuch im Technorama und gutem Essen am Abend. Ich freu mich drauf. Ich kann mir aber denken, dass es mir morgen wohl nicht besonders gut gehen wird. Zu wenig Schlaf! Mein Kopf, mein Kopf!

PS: “Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedes Mal neu Mass, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Massstäbe anlegen in der Meinung, sie passten auch heute noch.” (George Bernard Shaw)

 

 
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